Unser Thema: Faszination Leichtathletik im Nachwuchsbereich

Unter dem Menüpunkt wurden „Gesundheit – Medizin – Sportwissenschaft“ neu eingefügt. Hintergrund ist es mehr oder weniger wissenschaftlich fundierte Beiträge zu veröffentlichen, die den Leistungssport in einen größeren gesundheitlichen, psychologischen und gesellschaftlichen Zusammenhang stellen. Aktuelle Artikel wie „Gesellschaftliche Bedeutung und Faszination des Sports“, „World Happiness Report 2026“ oder die Ergebnisse des „Schulbarometers der Robert Bosch Stiftung“ sollen dazu beitragen, die Rahmenbedingungen zu verstehen, unter denen sich junge Sportlerinnen und Sportler heute entwickeln. Für den wissenschaftlichen Bereich, konnte Vorsitzender Michael Lederer Herrn Dr. Dr. med. Lutz Aderhold gewinnen.
Schon jetzt gilt der Dank allen, die Ihr Wissen zur Verfügung stellen, um so eine weitere Möglichkeit der Wissensbeschaffung zu schaffen, von Hessen in die weite Sportwelt zu gelangen.
Foto: ©kjpeters.sports - Klaus Peters -

Wissenschaftliche Beratung
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold / Kelkheim
Reputation:
Arzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Zahnarzt-Oralchirurgie
Langstreckenläufer
Inhaber zahlreicher internationaler und nationaler Titel und Rekorde
HLV-Preis im Jahr 2000
Fachbuchautor, zahlreiche wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Artikel zu Gesundheit, Medizin, Sportwissenschaft, Gesellschaft, Politik und Philosophie
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4. Serie unserer wissenschaftlichen Schriften von Dr. Dr. med. Lutz Aderhold.
Die 1. bis 3. Serie finden Sie unter dem Menüpunkt "Sportwissenschaft".
Artikel 107, veröffentlicht am 02.11.2026.
Geschlechtsspezifische Unterschiede in der sportlichen
Leitungsfähigkeit
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Männer und Frauen unterscheiden sich nicht nur bezüglich der primären und
sekundären Geschlechtsmerkmale, sondern auch hinsichtlich konstitutioneller,
anatomischer und physiologischer Größen. Vergleicht man die Weltrekorde bei den
Langstrecken zwischen 10.000 m und 100 km und sowie die Leistungen im 24-h-Lauf
bei Frauen und Männern, so finden sich Leistungsunterschiede zwischen 10–15 %.
Auch im breitensportlichen Bereich zeigen sich ähnliche Leistungsunterschiede.
Worin liegen die Gründe dafür? Trainieren Frauen weniger, fehlt es an Motivation
oder Veranlagung?
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Artikel 108, veröffentlicht am 02.11.2026.
Atmung und Atemtechnik beim Laufen
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Die Atmung ist eine wichtige Vitalfunktion und Voraussetzung für die
Sauerstoffversorgung des Organismus. Sie ist ein durch zahlreiche
Reflexmechanismen gesteuerter Vorgang, den man aber willentlich zumindest im
submaximalen Bereich beeinflussen kann.
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Artikel 109, veröffentlicht am 29.10.2026.
Trainingssteuerung, Trainingsbereiche, Trainingsformen sowie
Periodisierung und Zyklisierung
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Bei der Trainingssteuerung über die Herzfrequenz gelten für die einzelnen
Trainingsformen die folgenden Prozentsätze der maximalen Herzfrequenz).
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Artikel 110, veröffentlicht am 02.11.2026.
Elektronische Trainingsunterstützung für Langstreckenläufer
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Die Digitalisierung des Ausdauertrainings hat in den vergangenen Jahren zu einer
starken Verbreitung elektronischer Trainingsunterstützungssysteme geführt.
Wearables als Fitnesstracker, Smartwatches und Smartphone-Apps ermöglichen
eine kontinuierliche Erfassung physiologischer, biomechanischer und
leistungsbezogener Daten und beeinflussen zunehmend die Trainingssteuerung im
Langstreckenlauf. Ziel dieses Artikels ist es, den aktuellen wissenschaftlichen
Erkenntnisstand zur Nutzung elektronischer Trainingsunterstützung für
Langstreckenläufer darzustellen und differenziert zu bewerten, welche Technologien
für Einsteiger, Fortgeschrittene und Leistungssportler sinnvoll erscheinen.
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Artikel 111, veröffentlicht am 02.11.2026.
Fettverbrennung und Fettstoffwechseltraining des Langstreckenläufers
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Ein Training des Fettstoffwechsels hat primär nichts mit Fettabbau und
Gewichtsreduktion zu tun. Ziel dieses Trainings ist, über lang dauernde, extensive
Belastungen die muskuläre Energiebereitstellung durch vermehrte Verbrennung von
Fettsäuren zu ökonomisieren. Die Glykogenspeicher werden dadurch geschont.
Das Fettstoffwechseltraining nach der extensiven Dauermethode ist die Grundlage
für die Langzeitausdauer des Langstreckenläufers.
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Artikel 112, veröffentlicht am 02.11.2026.
Trainingssteuerung im Langstreckenlauf anhand biologischer
Messgrößen
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Die Trainingssteuerung im Langstreckenlauf basiert zunehmend auf objektiven
biologischen Messgrößen, um Trainingsreize individuell anzupassen, Überlastungen
zu vermeiden und Leistungsentwicklungen zu optimieren. Besonders Herzfrequenz,
Blutlaktat, Kreatinkinase (CK) und Harnstoff haben sich als praxisrelevante Marker
etabliert. Ziel dieses Artikels ist die wissenschaftliche Einordnung dieser Parameter
hinsichtlich ihrer Aussagekraft für Einsteiger, fortgeschrittene Läuferinnen und Läufer
sowie Leistungssportler. Zudem wird die Frage diskutiert, für welche Zielgruppen eine
sportmedizinische Leistungsdiagnostik sinnvoll ist.
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Artikel 101, veröffentlicht am 29.10.2026.
Bedeutung von körperlicher Aktivität und Sport zur Prävention und Therapie der Hypertonie
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Die arterielle Hypertonie zählt weltweit zu den wichtigsten Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen und Mortalität. Neben pharmakologischen Therapieansätzen gewinnt die Bedeutung nicht-medikamentöser Interventionen zunehmend an Relevanz, insbesondere körperliche Aktivität und Sport. Ziel dieses Artikels ist es, die aktuelle Evidenzlage zur präventiven und therapeutischen Wirkung von Bewegung auf den Blutdruck darzustellen. Basierend auf aktuellen systematischen Reviews und Metaanalysen zeigt sich, dass regelmäßige körperliche Aktivität sowohl das Risiko für die Entwicklung einer Hypertonie signifikant reduziert als auch bestehende Blutdruckwerte effektiv senkt. Verschiedene Trainingsformen wie aerobes Training, Krafttraining, hochintensives Intervalltraining sowie isometrische Übungen weisen unterschiedliche Effektstärken auf, wobei insgesamteine dosisabhängige Beziehung zwischen Bewegungsumfang und Blutdruckreduktion besteht. Körperliche Aktivität stellt somit eine evidenzbasierte und essenzielle Säule in der Prävention und Therapie der Hypertonie dar.
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Artikel 102, veröffentlicht am 29.10.2026.
Die wichtigsten Laborwerte in der sportmedizinischen
Untersuchung bei Ausdauersportlern: Physiologische Adaptationenund diagnostische Interpretation
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Sportmedizinische Laboruntersuchungen dienen der Beurteilung von
Leistungsfähigkeit, Trainingsadaptation, Regeneration und möglicher Überlastung. Besonders im Ausdauersport zeigen zahlreiche Laborparameter trainingsbedingte Veränderungen, die ohne sportmedizinischen Kontext fälschlicherweise als pathologisch interpretiert werden können. Zu den wichtigsten Parametern zählen
Kreatinkinase (CK), Harnstoff, Kreatinin, Leberenzyme, Entzündungsmarker sowie hämatologische und eisenstoffwechselbezogene Variablen. Intensive Ausdauerbelastungen führen häufig zu transienten Erhöhungen von CK, Aspartat-Aminotransferase (AST), Alanin-Aminotransferase (ALT), Kreatinin und Harnstoff. Gleichzeitig treten belastungsabhängige Veränderungen des Flüssigkeitshaushalts und der Hämatologie auf. Die Interpretation dieser Werte erfordert die Berücksichtigung von Trainingsumfang, Regenerationsstatus, Ernährungsweise und Zeitpunkt der Blutabnahme. Der vorliegende Artikel fasst die wichtigsten
laborchemischen Parameter im Kontext des Ausdauersports sowie deren differenzialdiagnostische Bewertung zusammen.
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Artikel 103, veröffentlicht am 29.10.2026.
Sicherheit beim Laufen
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Das Thema Sicherheit spielt vor allem für Frauen eine Rolle. Es wäre purer Leichtsinn, Sicherheitsfragen beim Training zu vernachlässigen. Es gibt immer wieder Berichte, dass Frauen beim Laufen angegriffen, vergewaltigt und auch getötet wurden. 49 % aller Läuferinnen werden hin und wieder oder gar regelmäßig beim Laufen belästigt.
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Artikel 104, veröffentlicht am 29.10.2026.
Wie viel Laufen ist gesund? Gesundheitliche Chancen und Risiken von Marathon- und Ultralauf
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Laufen gehört weltweit zu den am häufigsten ausgeübten Ausdaueraktivitäten und ist mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen verbunden. Moderate Laufumfänge reduzieren das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2,
Depressionen und die Gesamtmortalität. Gleichzeitig hat die Popularität von Marathon- und Ultralaufveranstaltungen in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Während regelmäßige körperliche Aktivität allgemein als gesundheitsfördernd gilt, wird kontrovers diskutiert, ob extreme Ausdauerbelastungen langfristig ebenfalls
gesundheitsförderlich sind oder potenziell schädliche Folgen haben können. Ziel dieses Artikels ist es, auf Basis aktueller Reviews und Metaanalysen seit 2018 zu untersuchen, wie viel Laufen als gesund angesehen werden kann und inwieweit Marathon- und Ultralauf mit dem Begriff „Gesundheit“ vereinbar sind. Dabei werden
physiologische Anpassungen, positive Effekte sowie akute und chronische Risiken analysiert.
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Artikel 105, veröffentlicht am 29.10.2026.
Neue Gesundheitsstudien für Deutschland 2025/2026
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Die Jahre 2025 und 2026 sind durch eine ungewöhnlich hohe Zahl neuer Gesundheitsberichte und Monitoringdaten geprägt. Besonders auffällig ist dabei die zunehmende Verknüpfung von klassischer Krankheitsforschung mit gesellschaftlichen Themen wie psychischer Belastung, Digitalisierung, Klimawandel, Bewegungsmangel, sozialer Ungleichheit und Gesundheitskompetenz. Die wichtigsten Akteure sind dabei das Robert Koch-Institut, das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), Krankenkassen wie DAK-Gesundheit und Techniker Krankenkasse sowie internationale Institutionen wie die World Health Organization.
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Artikel 106, veröffentlicht am 29.10.2026.
Gesundheitsstudien weltweit: Lage zur Gesundheitsvorsorge und Krankheitsprävention in Deutschland im internationalen Vergleich
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Gesundheitsvorsorge und Krankheitsprävention sind zentrale Voraussetzungen für eine nachhaltige, gerechte und finanzierbare Gesundheitsversorgung. Internationale Vergleichsdaten zeigen, dass Deutschland über ein leistungsfähiges kuratives Versorgungssystem verfügt, bei Prävention, Public Health, Gesundheitskompetenz,
Verhältnisprävention und gesundheitsförderlicher Lebensweltgestaltung jedoch nur mittelmäßige Ergebnisse erzielt. Die OECD beschreibt Deutschland als Land mit sehr hohen Gesundheitsausgaben, aber nicht entsprechend überdurchschnittlichen Gesundheitsoutcomes; 2025 lagen die Gesundheitsausgaben bei 12,3 % des Bruttoinlandsprodukts und damit deutlich über dem OECD-Durchschnitt, während nur 4,8 % der laufenden Gesundheitsausgaben auf Prävention entfielen (OECD, 2025).
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Artikel 93, veröffentlicht am 18.10.2026.
Adipositas: Global und in Deutschland
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Kurzfassung: Adipositas hat sich weltweit in den letzten Jahrzehnten stark ausgebreitet undgilt heute als eine der größten Public-Health-Herausforderungen.
Langfristiger Trend
Seit den 1970er-Jahren hat sich der Anteil adipöser Menschen weltweit mehr als verdreifacht.
Betroffen sind alle Weltregionen – nicht mehr nur wohlhabende Länder.
Adipositas nimmt sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen zu.
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Artikel 94, veröffentlicht am 18.10.2026.
Insulin und Fettgewebe: der Einfluss von Bewegung
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Abläufe und Einfluss der Ernährung auf Gewichtskontrolle und Gesundheit
Physiologische Grundlagen: Was macht Insulin im Fettgewebe?
Insulin ist ein zentrales anaboles Hormon, das in den β-Zellen des Pankreas gebildet wird. Seine Hauptfunktion besteht darin, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und Energie im Körper zu speichern. Besonders bedeutsam ist seine Wirkung im Fettgewebe (Adipozyten).
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Artikel 95, veröffentlicht am 18.10.2026.
Hunger und Sättigung
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Physiologische Abläufe und Einfluss der Ernährung auf Gewichtskontrolle und Gesundheit
Hunger und Sättigung sind zentrale Regulationsmechanismen des menschlichen Körpers. Sie sichern die Energieversorgung, steuern das Essverhalten und beeinflussen langfristig Körpergewicht sowie Stoffwechselgesundheit. Das Verständnis der zugrunde liegenden
biologischen Prozesse hilft, Ernährung gezielt zur Gewichtskontrolle und Prävention chronischer Erkrankungen einzusetzen.
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Artikel 96, veröffentlicht am 18.10.2026.
Adipositas: S3-Leitlinie zu Prävention und Therapie
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Zusammenfassung der aktuellen (2024) S3-Leitlinie „Prävention und Therapie der Adipositas“
Zweck und Geltungsbereich
Die Leitlinie fasst die evidenzbasierte wissenschaftliche Literatur der letzten etwa 10 Jahre zur Prävention und Therapie der Adipositas bei Erwachsenen zusammen und gibt Empfehlungen für die Versorgung in der Praxis. Sie richtet sich an Ärzt:innen, Therapeut:innen, Ernährungsfachkräfte sowie Entscheidungsträger im Gesundheitswesen.
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Artikel 97, veröffentlicht am 18.10.2026.
Adipositas: Diäten und körperliche Aktivität
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Adipositas ist eine chronische, multifaktorielle Erkrankung mit erhöhter Morbidität und Mortalität. Sie ist mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen, bestimmten Tumorentitäten sowie erhöhter Gesamtmortalität assoziiert. Zentrale Therapiebausteine sind Ernährungsumstellung, Steigerung der körperlichen Aktivität und Verhaltensänderung. Aktuelle evidenzbasierte Empfehlungen finden sich u. a. in der Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG), der European Association for the Study of Obesity (EASO) sowie der National Institute for Health and Care Excellence (NICE).
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Artikel 98, veröffentlicht am 18.10.2026.
Fasten bei Adipositas: Formen, Evidenz und Leitlinienbewertung
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Adipositas ist eine chronische, multifaktorielle Erkrankung mit erhöhtem Risiko für Typ-2- Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen und Mortalität. Neben klassischen hypokalorischen Mischkost-Strategien werden verschiedene Fastenformen zur Gewichtsreduktion diskutiert. Der folgende Artikel gibt einen strukturierten Überblick über gängige Fastenmodelle, bewertet die Evidenz (Reviews/Metaanalysen) und ordnet sie im Lichte aktueller Leitlinien ein. Abschließend finden sich praxisrelevante Empfehlungen.
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Artikel 99, veröffentlicht am 18.10.2026.
Adipositas: Therapie mit Medikamenten und Operation
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Adipositas ist eine chronische, rezidivierende Erkrankung. Dauerhafte Gewichtsreduktion entsteht meist nur, wenn biologische Gegenregulation (Hunger, Energieverbrauch, Darm- /Sättigungshormone) langfristig adressiert wird. Zwei der wirksamsten evidenzbasierten Optionen sind moderne Medikamente (v. a. GLP-1-Rezeptoragonisten) und metabolisch- bariatrische Operationen (v. a. Sleeve-Gastrektomie [SG] und Roux-en-Magenbypass [RYGB]).
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Artikel 100, veröffentlicht am 18.10.2026.
Was die DAK-Studie 2026 zeigt – aktuelle Studienlage und kritische Bewertung
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Zusammenfassung der letzten 6 Artikel unter dem Button "WISSEN"
„Longevity“ hat sich innerhalb weniger Jahre von einem Begriff der Alternsforschung zu einem populären Gesundheitskonzept entwickelt. Während die wissenschaftliche Gerowissenschaft nach biologischen Mechanismen des Alterns und Möglichkeiten sucht, Gesundheitsspanne und Funktionsfähigkeit im Alter zu verbessern, wird Longevity öffentlich zunehmend mit Nahrungsergänzungsmitteln, Biomarkertests,
Wearables und pharmakologischen Anti-Aging-Interventionen verbunden. Die DAK- Gesundheit ließ im August 2026 erstmals eine repräsentative Forsa-Befragung zu diesem Thema durchführen. Befragt wurden 1.043 Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren. 69 % hielten es grundsätzlich für möglich, die gesunde Lebensspanne zu verlängern; 74 % würden hierfür Sport treiben, 71 % soziale Beziehungen pflegen,
62 % geistige Aktivität fördern und 59 % Schlaf und Stressmanagement verbessern. Dagegen könnten sich 44 % Gesundheitsmonitoring mittels Wearables, 33 % spezielle Ernährungsformen und 32 % Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente vorstellen. Nur 5 % interessierten sich für spezielle Longevity-Dienstleistungen wie Sauerstoff- oder Kälteanwendungen.
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Artikel 88, veröffentlicht am 13.10.2026.
Longevity – Die zehn Strategien mit der besten Evidenz: Eine
systematische Synthese aktueller Reviews und Metaanalysen
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Die Verlängerung der gesunden Lebensspanne („healthspan“) stellt eines der zentralen Ziele moderner Medizin und Public Health dar. Während pharmakologische Anti-Aging-Ansätze zunehmend untersucht werden, zeigt die aktuelle Evidenz konsistent, dass Lebensstilfaktoren den größten Einfluss auf Mortalität und Morbidität
besitzen. Ziel dieses Artikels ist es, zehn Strategien mit der besten
wissenschaftlichen Evidenz auf Basis aktueller systematischer Reviews und Metaanalysen (2018–2025) zu identifizieren und kritisch zu diskutieren.
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Artikel 89, veröffentlicht am 13.10.2026.
Longevity: Evidenzbasierte Bewertung potenzieller Pharmaka und Supplemente mit besonderem Fokus auf Gesunde und
Ausdauersportler
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Die pharmakologische Modulation biologischer Alterungsprozesse stellt ein zunehmend relevantes Forschungsfeld dar. Substanzen wie Metformin, Rapamycin, NAD⁺ -Vorstufen (NMN, NR), Spermidin und verschiedene Senolytika zeigen in präklinischen Modellen lebensverlängernde Effekte. Dennoch bleibt die klinische
Evidenz beim Menschen begrenzt und basiert überwiegend auf Surrogatparametern statt harter Endpunkte wie Mortalität oder funktionelle Leistungsfähigkeit.
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Artikel 90, veröffentlicht am 13.10.2026.
Longevity: Evidenzbasierte Supplement-Strategie Minimalismus zwischen biologischer Plausibilität und klinischer Evidenz
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Die zunehmende Popularität von Longevity-Interventionen hat zu einer erheblichen Ausweitung des Marktes für Nahrungsergänzungsmittel geführt, die eine Verzögerung biologischer Alterungsprozesse versprechen. Ziel dieser Arbeit ist es, auf Grundlage aktueller systematischer Reviews und Metaanalysen (ab 2018) eine evidenzbasierte, minimalistische Supplement-Strategie zu entwickeln. Die Analyse zeigt, dass trotz zahlreicher mechanistisch plausibler Kandidaten – darunter Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren, NAD⁺ -Vorstufen und Polyphenole – nur wenige Substanzen
konsistente Effekte auf klinisch relevante Endpunkte wie Mortalität oder Krankheitsinzidenz zeigen. Während Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren moderate, populationsabhängige Effekte aufweisen (Zhang et al., 2019; Khan et al., 2019), bleibt die Evidenz für neuere Longevity-Substanzen begrenzt.
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Artikel 91, veröffentlicht am 13.10.2026.
Longevity: Evidenzbasierte Biomarker - Zielwerte, Priorisierung und klinische Relevanz
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Die Identifikation valider Biomarker der Langlebigkeit (Longevity) ist zentral für die Prävention altersassoziierter Erkrankungen und die Verlängerung der Healthspan. Dieser Artikel fasst aktuelle Evidenz (ab 2018, Schwerpunkt Reviews/Metaanalysen) zu kardiometabolischen, funktionellen, inflammatorischen und renalen Biomarkern zusammen und ergänzt diese um konkrete Zielwerte sowie eine Priorisierung der
klinisch relevantesten Marker. Besonders hervorzuheben sind VO₂max, ApoB, Insulinresistenzmarker, Blutdruck und hsCRP, die konsistent starke Assoziationen mit Gesamtmortalität und Morbidität zeigen (Mandsager et al., 2018; Sniderman et al., 2019; Emerging Risk Factors Collaboration, 2021). Multimarker-Ansätze weisen die höchste prädiktive Validität auf. Die Diskussion beleuchtet Limitationen, Kausalität und die praktische Implementierung in der Präzisionsmedizin.
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Artikel 92, veröffentlicht am 13.10.2026.
Longevity: Bedeutung und Wirkung von Kaffee und Tee
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Kaffee und Tee gehören weltweit zu den am häufigsten konsumierten Getränken und sind Gegenstand intensiver Forschung im Kontext der Longevity. Aktuelle systematische Reviews und Metaanalysen (ab 2018) zeigen konsistent, dass moderater Konsum beider Getränke mit einer reduzierten Gesamtmortalität und einer geringeren Inzidenz chronischer Erkrankungen assoziiert ist (O’Keefe et al., 2018;
Ding et al., 2025). Während Kaffee vor allem durch Koffein und Chlorogensäuren wirkt, zeichnen sich Tees durch hohe Gehalte an Polyphenolen aus, wobei grünerund schwarzer Tee unterschiedliche bioaktive Profile aufweisen.
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Artikel 83, veröffentlicht am 05.10.2026.
Longevity: Lifespan und Healthspan bei Frauen und Männern im internationalen Vergleich mit besonderer Berücksichtigung
Deutschlands
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Die globale Zunahme der Lebenserwartung hat die wissenschaftliche und gesundheitspolitische Aufmerksamkeit verstärkt auf die Qualität der gewonnenen Lebensjahre gelenkt. Während Frauen weltweit eine höhere Lebenserwartung als Männer aufweisen, verbringen sie gleichzeitig mehr Jahre mit Krankheit oder funktionellen Einschränkungen – ein Phänomen, das als Gender Health-Survival
Paradox bezeichnet wird.
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Artikel 84, veröffentlicht am 05.10.2026.
Longivity: Gesund alt werden und fit bleiben!
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
„Gesundheit gibt es nicht im Handel, sondern durch den Lebenswandel“ (Sebastian Kneipp, deutscher Priester und Naturheilkundler, 1821-1897) In jedem Jahr sterben in der Welt laut WHO 16 Millionen Menschen vor dem 70. Lebensjahr an vermeidbaren Zivilisationserkrankungen wie Herzkreislauf- und Atemwegserkrankungen, Diabetes, Krebs sowie neurodegenerativen Erkrankungen und psychischen Störungen. Ab dem 65. Lebensjahr sind es im Wesentlichen nur fünf Beschwerden, die den meisten zu schaffen machen: Krankheiten des Stütz- und Bewegungssystems, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Demenzerkrankungen
und Depressionen.
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Artikel 85, veröffentlicht am 05.10.2026.
Longevity und Lebensqualität: Globale Entwicklung der
Lebenserwartung und OECD-Befunde mit Fokus auf Deutschland
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Die Lebenserwartung hat sich in den letzten Jahrzehnten weltweit signifikant erhöht und stellt einen zentralen Indikator für gesellschaftlichen Fortschritt dar. Gleichzeitig gewinnt die Frage an Bedeutung, in welchem Ausmaß diese zusätzlichen Lebensjahre in guter Gesundheit verbracht werden.
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Artikel 86, veröffentlicht am 05.10.2026.
Longevity – Hype oder Realität? Ein evidenzbasierter Faktencheck
zu Interventionen für ein längeres Leben
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Das zunehmende Interesse an Longevity – verstanden als gezielte Verlängerung der Lebensspanne (Lifespan) und insbesondere der gesunden Lebensjahre (Healthspan) – hat sowohl die biomedizinische Forschung als auch die öffentliche Wahrnehmung stark geprägt. Während experimentelle Studien zahlreiche molekulare Mechanismen
identifiziert haben, die den Alterungsprozess beeinflussen, bleibt die Übertragbarkeit dieser Erkenntnisse auf den Menschen begrenzt.
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Artikel 87, veröffentlicht am 05.10.2026.
Longevity: Strategien zur Verlängerung der Gesundheitsspanne: Ein integrativer Vergleich zentraler Ansätze
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Die Verlängerung der Gesundheitsspanne (healthspan) stellt eines der zentralen Ziele moderner biomedizinischer Forschung dar. Während die Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich gestiegen ist, bleibt die Prävalenz chronischer Erkrankungen im Alter hoch. In diesem Kontext haben sich unterschiedliche Longevity-Strategien etabliert, die von ernährungsbasierten Interventionen über
molekularbiologische Ansätze bis hin zu präventivmedizinischen Konzepten reichen.
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Artikel 76, veröffentlicht am 26.09.2026.
Vorhofflimmern und Myokarditis: Potentielle Risiken des
Langstreckenlaufs – Ätiologie, Prävalenz, Symptomatik und
Therapie
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Der 29. September steht ganz im Zeichen des Herzens. Genauer gesagt der Herzgesundheit. Denn dieses Datum begeht man seit 2011 in vielen Ländern als Weltherztag (engl. World Heart Day). Ziel und Intention des Weltherztages sind es, der weltweiten Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein für die Gefahren eines Herzinfarktes bzw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall zu vermitteln.
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Artikel 77, veröffentlicht am 26.09.2026.
Magen-Darm-Beschwerden und Langstreckenlauf: Evidenzbasierte Bedeutung von Nahrungsergänzungsmitteln zur Unterstützung der gastrointestinalen Integrität bei Ausdauerathleten
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Magen-Darm-Beschwerden (gastrointestinal symptoms, GIS) zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen im Ausdauer- und insbesondere im Langstreckenlauf. Je nach Studiendesign, Belastungsdauer und Umweltbedingungen berichten zwischen 30 % und 90 % der Ausdauerathleten über gastrointestinale
Symptome während oder nach Belastungen (Costa et al., 2019; Ribichini et al., 2023). Typische Beschwerden umfassen Übelkeit, Reflux, Sodbrennen,Bauchkrämpfe, Diarrhö, Blähungen sowie gastrointestinale Blutungen.
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Artikel 78, veröffentlicht am 26.09.2026.
Bedeutung von Virusinfektionen für ME/CFS (Myalgische
Enzephalomyelitis-/Chronic-Fatigue-Syndrom) beim Sportler
Pathophysiologie, Prävalenz, Symptomatologie, Diagnostik und Therapie
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Das Myalgische Enzephalomyelitis-/Chronic-Fatigue-Syndrom (ME/CFS) ist eine komplexe multisystemische Erkrankung, die häufig nach Virusinfektionen entsteht und durch persistierende körperliche und mentale Erschöpfung gekennzeichnet ist. Für Sportler besitzt die Erkrankung eine besondere Bedeutung, da körperliche Belastungen typischerweise nicht leistungsfördernd wirken, sondern häufig zu einer
deutlichen Symptomverschlechterung führen. Das Leitsymptom ist die sogenannte post-exertional malaise (PEM), eine belastungsinduzierte Zustandsverschlechterung, die Stunden bis Tage nach körperlicher oder mentaler Aktivität auftreten kann.
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Artikel 79, veröffentlicht am 26.09.2026.
Risiken und präventive Aspekte des Langstreckenlaufs
Auswirkungen auf Herz und andere Organe, distanzabhängiges Todesfallrisiko und aktuelle Evidenz (Stand 2024–2026)
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Ausdauertraining wird seit Jahrzehnten als eine der effektivsten
nichtmedikamentösen Maßnahmen zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen angesehen. Insbesondere regelmäßiges Laufen ist mit einer signifikant reduzierten Gesamt- und kardiovaskulären Mortalität verbunden. Mit zunehmender Popularität von Marathon- und Ultramarathonveranstaltungen ist jedoch auch die Frage nach
möglichen Risiken langjähriger intensiver Belastung in den Fokus der Forschung gerückt. Aktuelle Reviews beschreiben eine nichtlineare Dosis-Wirkungs- Beziehung, bei der moderate Trainingsumfänge protektiv wirken, während extrem hohe Belastungen mit spezifischen kardialen, renalen und metabolischen Risiken verbunden sein können (Braschler et al. 2025; Ostojic et al. 2024).
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Artikel 80, veröffentlicht am 26.09.2026.
Wichtige Risiken im Langstreckenlauf
Hyperthermie, Dehydratation, Hyponatriämie und
Energiemangel/Hypoglykämie – Aktuelle Datenlage und Prävention
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Langstreckenlauf gehört zu den weltweit populärsten Ausdauerdisziplinen und stellt hohe Anforderungen an das kardiovaskuläre, metabolische und thermoregulatorische
System. Während regelmäßiges Ausdauertraining zahlreiche gesundheitliche Vorteile bietet, sind insbesondere bei langen Wettkämpfen wie Marathon- oder Ultramarathonläufen verschiedene akute Gesundheitsrisiken beschrieben worden.
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Artikel 81, veröffentlicht am 26.09.2026.
Wichtige Risiken im Langstreckenlauf
Hyperthermie, Dehydratation, Hyponatriämie und
Energiemangel/Hypoglykämie – Aktuelle Datenlage und Prävention
Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
Langstreckenlauf gehört zu den weltweit populärsten Ausdauerdisziplinen und stellt hohe Anforderungen an das kardiovaskuläre, metabolische und thermoregulatorische
System. Während regelmäßiges Ausdauertraining zahlreiche gesundheitliche Vorteile bietet, sind insbesondere bei langen Wettkämpfen wie Marathon- oder Ultramarathonläufen verschiedene akute Gesundheitsrisiken beschrieben worden.
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