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1. Schriftenreihe von Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

Veröffentlichungen der 1. Schriftenreihe (März-Juni 2026) im Überblick

 

25.03.2026:

• Gesellschaftliche Bedeutung und Faszination des Sports

• World Happiness Report 2026

• Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung

 

30.03.2026:

• Deutschland wieder fit machen

• Sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung – aktuelle Leitlinie

• Spezifische Aspekte für Frauen mit Fokus auf Nachwuchsathletinnen

 

KW 15 (6.4.-12.4.):

• Mythos 10.000 Schritte

• Vitamin C: Bedeutung für Gesundheit und Sport

• Internationaler T ag des Sports für Entwicklung und Frieden

 

KW 16 (13.4.-19.4.):

Keine Publikationen

 

KW 17 (20.-26.4.)

• Anti-Doping-Richtlinien 2026

• Doping im Sport und im Alltag

• Die sieben Säulen der Resilienz: Ursprung und Anwendung im Sport

 

KW 18 (27.4-3.5.)

• Die Zeckenzeit beginnt: An Impfung gegen die Frühsommer-

Meningoenzephalitis (FSME) denken

• Heuschnupfen und Asthma bronchiale

• Lachen und Gesundheit: Bedeutung für psychisches und physisches

Wohlbefinden

 

 

KW 19 (4.5.-10.5.)

Keine PublikationenKW 20 (11.5.

-17.5.)

• Vorfahrt für die Prävention!

• Motivation im Leistungssport: Eine Analyse aktueller Forschung

• Zahn- und Mundgesundheit – Voraussetzung für Leistung im Training und

Wettkampf

 

KW 21 (18.5.-24.5.)

• Prävention von Verletzungen in der Leichtathletik: Evidenzbasierte Ansätze

und praktische Empfehlungen für Sportler

• Kinesio-Taping: Evidenz zur Wirksamkeit

• Der Placebo-Effekt in Medizin und Sport: Mechanismen, klinische Relevanz

und leistungsphysiologische Bedeutung

 

KW 22 (25.5.-31.5.)

• Wissenschaftsrat mahnt Anstrengungen in der Gesundheitsprävention an und

weist auf die zentrale Rolle von Bewegung und Sport hin

• Gesundheitsziele in Deutschland

• Langstreckenlauf mit Diabetes mellitus


 

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Hinweis: Die jüngsten Veröffentlichungen finden Sie zuerst.


8. Teil unserer wissenschaftlichen Schriften von Dr. Dr. med. Lutz Aderhold
 

 

Artikel 22, veröffentlicht am 24.05.2026.

 

Wissenschaftsrat mahnt Anstrengungen in der Gesundheitsprävention an und weist auf die zentrale Rolle von Bewegung und Sport hin

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung sowie die Länderregierungen zu Fragen der Entwicklung von Wissenschaft und Forschung. Im deutschen Gesundheitssystem sollten aus Sicht des Wissenschaftsrates die Weichen neu gestellt werden und zwar in Richtung auf mehr Prävention. Dies machte das Gremium in einem 174-seitigen Positionspapier „Für Prävention und Gesundheitsförderung handeln in Wissenschaft, Versorgung und Gesellschaft“ deutlich. Gesundheit – und nicht Krankheit – müsse in den Mittelpunkt gestellt und in allen Politikbereichen verankert werden. Trotz breiten Wissens über das Thema Prävention gelinge die Umsetzung nur teilweise. Das Gesundheitssystem steht unter Druck: Faktoren sind die alternde Bevölkerung, die Zunahme chronischer Erkrankungen und der Fachkräftemangel in Pflege und Medizin.

 

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Artikel 23, veröffentlicht am 24.05.2026.

 

Gesundheitsziele in Deutschland

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Gesundheitsziele sind ein ergänzendes Steuerungsinstrument im Gesundheitswesen

zur Verbesserung der Gesundheit Einzelner oder bestimmter Gruppen und der

Stärkung von gesundheitsfördernden Strukturen. Die Gesundheitsziele sind breit

angelegt und umfassen präventive, kurative, rehabilitative, pflegerische und Public-

Health-Aspekte.

Definition und Bedeutung

Gesundheitsziele dienen der Priorisierung von Gesundheitsproblemen und -risiken

sowie gesundheitsbezogenen Belangen der Bürgerinnen und Bürger. Auf der

Grundlage wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse werden für ausgewählte

Zielbereiche Empfehlungen formuliert und Maßnahmenkataloge erstellt.

 

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Artikel 24, veröffentlicht am 24.05.2026.

 

Langstreckenlauf mit Diabetes mellitus

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Diabetes mellitus gehört weltweit zu den häufigsten chronischen

Stoffwechselerkrankungen und stellt eine bedeutende Herausforderung für das

Gesundheitssystem dar. Laut aktuellen epidemiologischen Daten steigt die Prävalenz

sowohl des Typ-1- als auch des Typ-2-Diabetes kontinuierlich an, wobei

insbesondere der Typ-2-Diabetes eng mit Bewegungsmangel, Übergewicht und

Lebensstilfaktoren verbunden ist (Rai et al., 2023). Körperliche Aktivität gilt als eine

der wichtigsten nicht-medikamentösen Maßnahmen zur Behandlung und Prävention

der Erkrankung und ist Bestandteil aller internationalen Leitlinien (Colberg et al.,

2019).

 

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7. Teil unserer wissenschaftlichen Schriften von Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Artikel 19, veröffentlicht am 17.05.2026.

 

Prävention von Verletzungen in der Leichtathletik: Evidenzbasierte

Ansätze und praktische Empfehlungen für Sportler

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Verletzungen in der Leichtathletik stellen ein häufiges und relevantes Problem für

Sportler aller Leistungsniveaus dar und können sowohl kurzfristige

Leistungseinbußen als auch langfristige gesundheitliche Konsequenzen nach sich

ziehen. Ziel dieses Artikels ist es, die aktuelle Evidenz zur Prävention von

Verletzungen in der Leichtathletik darzustellen und praxisorientierte

Handlungsempfehlungen abzuleiten. Hierzu werden zentrale Aspekte wie Prävalenz

in verschiedenen Altersgruppen, Ätiologie, Diagnostik, Therapie und insbesondere

präventive Maßnahmen systematisch aufgearbeitet.

 

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Artikel 20, veröffentlicht am 17.05.2026.

 

Kinesio-Taping: Evidenz zur Wirksamkeit und praktische Bedeutung für den Sport – Aktualisierte Bewertung

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Kinesio-Taping (KT) ist eine im Sport weit verbreitete Intervention zur

Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung. Ziel dieses Artikels ist eine

aktualisierte evidenzbasierte Bewertung unter besonderer Berücksichtigung aktueller

systematischer Reviews und Metaanalysen (ab 2018), einschließlich einer neuen

Analyse aus BMJ Evidence-Based Medicine (2026). Die Gesamtevidenz zeigt, dass

KT kurzfristige Effekte auf Schmerz und subjektive Funktion haben kann, jedoch sind

diese Effekte meist klein, klinisch begrenzt und häufig nicht nachhaltig. Die neue

BMJ-Analyse bestätigt diese Einschätzung und hebt die Bedeutung von Bias,

Placeboeffekten und klinischer Irrelevanz hervor. Für Sportler ergibt sich, dass KT als

ergänzende Maßnahme eingesetzt werden kann, jedoch keine zentrale Rolle in

evidenzbasierter Therapie oder Leistungssteigerung einnehmen sollte.

 

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Artikel 21, veröffentlicht am 17.05.2026.

 

Der Placebo-Effekt in Medizin und Sport: Mechanismen, klinische

Relevanz und leistungsphysiologische Bedeutung

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Der Placebo-Effekt beschreibt Veränderungen von Symptomen oder

Leistungsparametern, die nicht auf spezifische pharmakologische Wirkungen

zurückzuführen sind, sondern auf psychologische und neurobiologische

Mechanismen wie Erwartung und Konditionierung. Während der Placebo-Effekt

traditionell als Kontrollinstrument in randomisierten Studien dient, zeigen neuere

systematische Reviews und Metaanalysen, dass er selbst eine relevante

therapeutische Wirkung entfalten kann, insbesondere bei Schmerz, Depression und

funktionellen Störungen (Evers et al., 2018; Enck et al., 2020). Auch im Sport konnte

gezeigt werden, dass Placebointerventionen Leistungsparameter wie Ausdauer und

Kraft moderat verbessern können (Hurst et al., 2020). Der vorliegende Artikel

analysiert die Bedeutung, theoretischen Grundlagen und Wirkmechanismen des

Placebo-Effekts in Medizin und Sport und diskutiert methodische sowie ethische

Implikationen.

 

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6. Teil unserer wissenschaftlichen Schriften von Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Artikel 16, veröffentlicht am 17.05.2026.

 

Motivation im Leistungssport: Eine Analyse aktueller Forschung

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Der moderne Leistungssport ist durch eine zunehmende Professionalisierung und

Verdichtung von Trainings- und Wettkampfanforderungen geprägt. Während in

früheren Jahrzehnten vor allem physiologische Faktoren im Fokus der

Leistungsdiagnostik standen, hat sich in der sportwissenschaftlichen Forschungß ein

Paradigmenwechsel vollzogen. Psychologische Variablen werden heute als ebenso

entscheidend für sportlichen Erfolg betrachtet wie körperliche Voraussetzungen.

Innerhalb dieser psychologischen Einflussgrößen nimmt Motivation eine

herausragende Stellung ein.

Motivation beeinflusst nicht nur die Entscheidung, eine sportliche Tätigkeit

aufzunehmen, sondern auch die Intensität und Ausdauer, mit der diese verfolgt wird.

Gerade im Leistungssport, in dem marginale Leistungsunterschiede über Sieg oder

Niederlage entscheiden können, stellt Motivation einen entscheidenden Erfolgsfaktor

dar. Athletinnen und Athleten sind kontinuierlich mit Belastungen, Rückschlägen und

hohen Erwartungen konfrontiert, weshalb die Fähigkeit zur Aufrechterhaltung von

Motivation von zentraler Bedeutung ist.

 

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Artikel 17, veröffentlicht am 17.05.2026.

 

Vorfahrt für die Prävention!

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Die stete Abfolge von Kostendämpfungsgesetzen im Gesundheitswesen hat

keinen nachhaltigen Erfolg gebracht. Dabei haben die Leistungserbringer im

Gesundheitswesen durch Budgetierung und Fallpauschalen einen erheblichen

Beitrag geleistet. Auch die neuerlichen Diskussionen um Praxis- und

Kontaktgebühren oder Zusatzbeiträge werden nicht zum Ziel führen. Wir müssen

an die Krankheitslast! Weltweit gehören wir zu den Ländern mit den höchsten

Krankenständen. Erwerbsfähige Bundesbürger melden sich mittlerweile 22 Tage

pro Jahr krank, also einen ganzen Monat.

 

Der Public Health Index (PHI) wurde 2025 erstmals gemeinsam vom AOK-

Bundesverband und dem Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) initiiert. Der

Index vergleicht den Umsetzungsgrad wissenschaftlich empfohlener

Präventionsmaßnahmen in 18 Ländern aus Nord- und Zentraleuropa. Er

berücksichtigt vier zentrale Handlungsfelder: Tabak, Alkohol, Ernährung und

Bewegung. Diese gelten als wesentliche Risikofaktoren für die Entstehung

vermeidbarer nicht-übertragbarer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen,

Krebs, Diabetes oder Adipositas. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein

gesunder Lebensstil die Auswirkungen von lebensverkürzenden Genen um mehr

als 60% ausgleichen kann.

 

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Artikel 18, veröffentlicht am 17.05.2026.

 

Zahn- und Mundgesundheit – Voraussetzung für Leistung im

Training und Wettkampf

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Die Mundgesundheit ist ein zentraler Bestandteil der allgemeinen Gesundheit und

steht in enger Wechselwirkung mit zahlreichen systemischen Erkrankungen.

Insbesondere chronisch-entzündliche Erkrankungen wie Parodontitis können

systemische Entzündungsreaktionen verstärken und stehen mit kardiovaskulären

Erkrankungen, Diabetes mellitus, chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen sowie

neurologischen Erkrankungen in Zusammenhang (Herrera et al., 2023; Leng et al.,

2023).

 

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5. Teil unserer wissenschaftlichen Schriften von Dr. Dr. med. Lutz Aderhold


 

Artikel 13, veröffentlicht am 26.04.2026.

 

Die Zeckenzeit beginnt: An Impfschutz gegen die Frühsommer-

Meningoenzephalitis (FSME) denken!

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

In großen Teilen Europas (inklusive Deutschland) sind die Lyme-Borreliose und die

Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) die häufigsten Infektionskrankheiten, die

durch Zecken übertragen werden. Schätzungsweise 60.000 bis 200.000 Menschen

erkranken in Deutschland jedes Jahr an Borreliose und etwa 400 an FSME

(Spitzenwert 2020: 704 Fälle). Der Klimawandel und milde Winter sorgen zudem dafür,

dass die Zecken schon recht früh aktiv werden. Die Mehrzahl der Infektionen wird im

Rahmen verschiedener Freizeitaktivitäten erworben, so z. B. auch beim Laufsport.

 

 

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Artikel 14, veröffentlicht am 26.04.2026.

 

Heuschnupfen und Asthma bronchiale

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Jeder vierte Mensch leidet in Deutschland an einer Pollenallergie und in den letzten

10 Jahren hat die Zahl der Erkrankten deutlich zugenommen. Im Erwachsenenalter

sind mehr Frauen als Männer betroffen, bei den Kindern erkranken Mädchen

seltener als Jungen. Am häufigsten kommt es zwischen dem 10. und 30. Lebensjahr

zu ersten Beschwerden. Da Heuschnupfen keine Frage des Alters ist, kann es einen

auch noch im hohen Alter erwischen. Heuschnupfen ist keine Bagatellerkrankung,

denn nicht selten verstärkt sich eine erworbene Allergie im Laufe der Zeit. Die

Beschwerden breiten sich dann von der Nase auf die Bronchien (Etagenwechsel)

aus, es kann zu einem allergischen Asthma kommen. Seit 1998 empfiehlt die

Weltgesundheitsorganisation (WHO) die spezifische Immuntherapie gegen

Heuschnupfen. Nach dieser Desensibilisierung sind 75% der Patienten weitgehend

beschwerdefrei. Diese Therapie wird allerdings noch zu wenig genutzt und setzt eine

allergologische Diagnostik mit Feststellung der verantwortlichen Allergene voraus.

 

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Artikel 15, veröffentlicht am 26.04.2026.

 

Lachen und Gesundheit: Bedeutung für psychisches und

physisches Wohlbefinden

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Lachen ist ein universelles menschliches Verhalten mit vielfältigen biopsychosozialen

Funktionen, dessen Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden in den letzten

Jahren verstärkt wissenschaftlich untersucht wurde. Ziel des vorliegenden Artikels ist

es, die aktuelle Evidenz zu den physiologischen, psychologischen und sozialen

Effekten von Lachen auf Basis aktueller systematischer Reviews und Metaanalysen

zusammenzufassen und kritisch zu bewerten.

 

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4. Teil unserer wissenschaftlichen Schriften von Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

 

Artikel 10, veröffentlicht am 19.04.2026.2026

 

Anti-Doping-Richtlinien 2026 in der Leichtathletik (DLV)

NADA: Was machen Dopingmittel mit der Gesundheit?

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Regelungen, Ausnahmegenehmigungen, zulässige Medikamente und Supplements sowie Vermeidung positiver Tests

 

Einleitung

Die Bekämpfung von Doping ist ein zentraler Bestandteil des modernen Leistungssports. In der deutschen Leichtathletik gelten die Anti-Doping- Bestimmungen des Deutschen Leichtathletik-Verbands (DLV), die auf den internationalen Vorgaben der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) sowie den nationalen Regelungen der Nationalen Anti-Doping-Agentur Deutschland (NADA) basieren. Diese Vorschriften gelten für alle Athletinnen und Athleten, Trainer, Betreuer und Funktionäre, die an offiziellen Wettkämpfen teilnehmen oder dem Verband angehören.

 

 

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Artikel 11, veröffentlicht am 19.04.2026.2026

 

Doping im Sport und im Alltag – medizinische, rechtliche und

gesellschaftliche Aspekte mit Handlungsempfehlungen für Sportler

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Einleitung

Doping stellt eines der zentralen Probleme des modernen Sports dar und betrifft nicht nur den Spitzensport, sondern zunehmend auch den Breitensport sowie den Alltag außerhalb sportlicher Wettkämpfe. Unter Doping versteht man die Anwendung verbotener Substanzen oder Methoden zur Leistungssteigerung, die laut World Anti-Doping Agency (WADA) gegen den World Anti-Doping Code verstoßen. Neben der gezielten Leistungssteigerung können auch therapeutisch eingesetzte Medikamente, verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel oder missbräuchlich verwendete Arzneimittel zu positiven Dopingbefunden führen (Gleaves et al., 2021).

 

 

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Artikel 12, veröffentlicht am 19.04.2026.2026

 

Die sieben Säulen der Resilienz: Ursprung, Bedeutung und Anwendung im Sport

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Einleitung

Psychische Belastungen, Stress und Krisen gehören zu den grundlegendenErfahrungen des menschlichen Lebens. Dennoch zeigen viele Menschen die Fähigkeit, auch unter schwierigen Bedingungen psychisch stabil zu bleiben oder sich nach belastenden Ereignissen zu erholen. Diese Fähigkeit wird in der psychologischen Forschung als Resilienz bezeichnet. Resilienz wird heute als dynamischer Anpassungsprozess verstanden, der es Individuen ermöglicht, trotz widriger Umstände eine positive Entwicklung aufrechtzuerhalten (Southwick et al., 2018).

 

 

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3. Teil unserer wissenschaftlichen Schriften von Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

 

Artikel 07, veröffentlicht am 05.04.2026

 

Mythos 10.000 Schritte: 1. Die wissenschaftliche Basis

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Folgend soll eine evidenzbasierte, verständliche Zusammenfassung zum „Mythos 10.000 Schritte“ vorgestellt werden – woher er kommt, ob er wissenschaftlich fundiert ist und wie viele Schritte für die Gesundheit wirklich sinnvoll sind:

 

Woher kommt die Idee mit den 10.000 Schritten?

Die beliebte Empfehlung, täglich 10.000 Schritte zu gehen, geht nicht auf

 

medizinische Forschung zurück, sondern auf einen Marketing-Slogan aus Japan in den 1960er-Jahren. Ein Schrittzähler der Firma Yamasa hieß damals “Manpo-kei” – übersetzt “10.000-Schritte-Zähler”. Dieses eingängige Ziel wurde in Japan populär und später weltweit übernommen, vor allem mit dem Aufkommen von Schrittzählern und Fitness-Trackern (American Council on Science and Health Comment Policy). Die Zahl war also ursprünglich willkürlich und überzeugte durch ihre Rundheit und Motivationseffekt, nicht durch wissenschaftliche Studien.

 

 

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Artikel 08, veröffentlicht am 05.04.2026

 

Vitamin C: Bedeutung für Gesundheit und Sport

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

 

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein essenzielles wasserlösliches Vitamin mit zentraler Bedeutung für antioxidative Prozesse, Immunfunktion und die Kollagensynthese. Insbesondere im sportwissenschaftlichen Kontext wird Vitamin C häufig zur Verbesserung von Regeneration und Leistungsfähigkeit eingesetzt. Ziel dieses Artikels ist es, die aktuelle Evidenzlage (ab 2018) hinsichtlich der gesundheitlichen Bedeutung, der Effekte im Sport sowie optimaler Supplementierungs-Strategien zu analysieren. Die Literatur zeigt konsistent antioxidative und immunmodulatorische Effekte, jedoch keine klare leistungssteigernde Wirkung. Zudem gibt es Hinweise, dass hochdosierte Supplementierung trainingsinduzierte Adaptationsprozesse beeinträchtigen kann. Therapeutisch zeigt Vitamin C Nutzen in spezifischen klinischen Kontexten. Insgesamt ist eine differenzierte, indikationsbezogene Anwendung erforderlich.

 

 

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Artikel 09, veröffentlicht am 05.04.2026

 

Internationaler Tag des Sports für Entwicklung und Frieden (UN)

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Ursprung und Entstehung

 

Der Internationale Tag des Sports für Entwicklung und Frieden (engl. International Day of Sport for Development and Peace, kurz IDSDP) wird jedes Jahr am 6. April begangen. Er wurde 2013 von der Vereinte Nationen offiziell ausgerufen. Das Datum ist kein Zufall: Am 6. April 1896 begannen in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit, initiiert von Pierre de Coubertin. Diese Spiele standen von Anfang an für internationale Verständigung und friedlichen Wettbewerb – Werte, die der UN-Gedenktag bis heute aufgreift. Die Initiative wurde stark vom Internationales Olympisches Komitee unterstützt, das die verbindende Kraft des Sports seit jeher betont.

 

 

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2. Teil unserer wissenschaftlichen Schriften von Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

 

Artikel 04, veröffentlicht am 30.03.2026

 

Deutschland wieder fit machen für:

 

• Steigerung der Lebensqualität

• Verbesserung der Gesundheit

• Stärkung des Zusammenhalts

• Erhalt der Demokratie

 

 

 

Bedeutung von Prävention und Sport für die Gesellschaft

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland betragen über 500 Milliarden Euro im Jahr. Dies entspricht ca. zwölf Prozent des Bruttoinlandsproduktes und stellt den höchsten Wert in der EU dar. Trotzdem liegt die Lebenserwartung in Deutschland mit 78,9 Jahren für Männer und 83,5 Jahren für Frauen (2024) unter dem EU-Durchschnitt. Dies liegt nicht an der Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems, sondern an mangelnder Prävention und fehlgesteuerten Leistungsanreizen im Gesundheitssystem. Ca. 80 Prozent der zu behandelnden Krankheiten sind sogenannte Zivilisationserkrankungen und könnten durch gezielte Prävention drastisch reduziert werden.

 

 

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Artikel 05, veröffentlicht am 30.03.2026

 

Sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung – aktuelle Leitlinie

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Im April 2024 wurde eine neue Leitlinie „Sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung“ veröffentlicht, auf die hier näher eingegangen

werden soll: https://www.awmf.org/service/awmf-aktuell/sportmedizinische-

vorsorgeuntersuchung

 

Der Nutzen körperlicher Aktivität ist in allen Altersgruppen und Geschlechtern sowie in der Prävention und Therapie chronischer Erkrankungen unbestritten. Bewegung schützt einerseits langfristig vor kardiovaskulären Ereignissen, vermag aber bei vulnerablen Personen das Risiko eines plötzlichen Herztodes akut zu triggern. Davon besonders betroffen sind eher inaktive Menschen – vorwiegend Männer – während oder kurz nach einer intensiveren Belastung. Aber auch bei Athlet:innen mittleren Alters zeigten sich im Rahmen von kardiovaskulären Untersuchungen bei etwa 3 % eine kardiovaskuläre Anomalie und bei etwa 4 % ein hohes kardiovaskuläres Risikoprofil. Bei jungen Leistungssporttreibenden aus Italien wurden sogar noch höhere Prävalenzen kardiovaskulärer Risikofaktoren gefunden.

 

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Artikel 06, veröffentlicht am 30.03.2026

 

Spezifische Aspekte für Frauen mit Fokus auf Nachwuchsathletinnen

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Im Laufe des Lebens schwankt der Hormonspiegel bei Frauen viel stärker als bei

Männern. Die Einflüsse des Menstruationszyklus können individuell sehr unterschiedlich sein, weswegen allgemeine Aussagen über die Leistungsfähigkeit von Sportlerinnen im Zyklusverlauf nicht möglich sind. Die erste Hälfte geht meist mit einem besseren Allgemeinbefinden und einer besseren Leistungsfähigkeit einher. In der zweiten Hälfte nach dem Eisprung ist die Körpertemperatur leicht erhöht, das Training kann vor allem bei Hitze schwerer fallen. Kommt es dann zum prämenstruellen Syndrom, können Lauflust und Leistungsfähigkeit sinken. Allerdings ist auch bekannt, dass Läuferinnen seltener unter einem prämenstruellen Syndrom leiden. Insbesondere in den Ausdauersportarten scheinen die meisten Sportlerinnen ihren Leistungstiefpunkt während der Menstruation zu haben. Die langfristige Einnahme von oralen Kontrazeptiva führt zu keiner Beeinflussung der Ausdauerleistung und vermindert das Risiko für Stressfrakturen.

 

 

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1. Teil unserer wissenschaftlichen Schriften von Dr. Dr. med. Lutz Aderhold vom 25.03.2026

 

 

Artikel 01, veröffentlicht am 25.03.2026

 

Gesellschaftliche Bedeutung und Faszination des Sports

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Sport nimmt in modernen Gesellschaften eine zentrale Rolle ein und beeinflusst physische  Gesundheit, psychisches Wohlbefinden sowie soziale Integration. Ziel dieses Artikels ist es, die gesellschaftliche Bedeutung und die Faszination des Sports auf Basis aktueller Reviews und Metaanalysen seit 2018 zu analysieren. Die Literatur zeigt, dass sportliche Aktivität nicht nur gesundheitliche Vorteile bietet, sondern auch soziale Kohäsion, Identitätsbildung und kulturelle Zugehörigkeit fördert. Gleichzeitig werden ambivalente Aspekte wie Kommerzialisierung, soziale Ungleichheit und Leistungsdruck diskutiert.

 

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Artikel 02, veröffentlicht am 25.03.2026

 

World Happiness Report 2026

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Der World Happiness Report 2026 wurde am 19. März 2026 veröffentlicht. Er gehört zu den wichtigsten internationalen Vergleichsstudien zur Lebenszufriedenheit und wird jährlich unter Beteiligung des Wellbeing Research Centre, der Gallup und des United Nations Sustainable Development Solutions Network erstellt. Er misst nicht „Glück“

im emotionalen Sinne, sondern subjektive Lebenszufriedenheit im internationalen Vergleich.

 

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Artikel 03, veröffentlicht am 25.03.2026

 

Schulbarometer: Studie der Robert Bosch Stiftung

 

Dr. Dr. med. Lutz Aderhold

 

Die Studie „Deutsches Schulbarometer“ der Robert Bosch Stiftung ist eine regelmäßige repräsentative Befragung zur Lage an Schulen in Deutschland. Seit 2019 werden Lehrkräfte, seit 2024 auch Schüler:innen und Eltern befragt, um Belastungen, Entwicklungen und Reformbedarf im Bildungssystem zu erfassen. Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse (v. a. 2024–2025) und anschließend eine kritische Bewertung.

 

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