Nordbahn-Saga

Von Tigern, Falken, einer geheimnisvollen ARAdame und dem wohl frechsten Schweinehund des Taunus
 

Tief im Herzen des Feldbergmassivs, dort, wo der Taunus steil wird und normale Wanderer anfangen, nach einer Seilbahn zu fragen, liegt ein sagenumwobener Ort: 
 

Die Nordbahn. 1.249 Meter lang. 170 Höhenmeter. Durchschnittlich 16 Prozent Steigung. Eine Strecke, bei der selbst eine Straßenlaterne nach 500 Metern sagen würde:„Ich glaube, ich stelle mich hier einfach hin.“ Doch einmal im Jahr – oder öfter – kommen sie. Die Auserwählten. Die Unerschrockenen. Diejenigen, die freiwillig bergauf laufen. Sie nennen sich: DIE BERGSPRINTER.

 

Die Eckdaten:

  • Gelaufen wird nach dem Motto 4/7/24 (Monate/Tage/Stunden)  ........   1.7. - 31.10 2026

  • Lediglich 1.249 m mit 170 Höhenmetern und durchschnittlich 16% Steigung
    Jeder stoppt seine Zeit selbst, meldet sich im Online-Portal an und erfasst dort seine Laufzeiten:

https://my.raceresult.com/390483/info

 

Charity-Partner: Leichtathletik-Förderverein Hessen e.V. (LFH)

Weitere Infos:
 

 

 

Selbstverständlich haben wir für den Wettkampf die legendäre NORDBAHN-SAGA entwickelt, die wir auf eine Comic-Seite
kompremiert haben.
 

 

Somit haben Sie sich - wie Sie sehen - auf der Wettkampfstrecke im wesentlichen mit 3 Fabelwesen
auseinanderzusetzen, mit dem Nordbahn-Tiger, dem Nordbahn-Falken und der Nordbahn-ARAdame Jacqueline. Die
Nordbahn-GespensterTruppe FLIX taucht dagegen nur sehr selten auf der legendären Nordbahn im Feldbergmassiv auf.

Comic-2026

Die Fabelwesen der legendären Nordbahn 

 

Es war einmal – hoch oben im geheimnisvollen Feldbergmassiv des Taunus – eine Bergbahn, die keine Bahn war. Sie hatte keine Schienen, keine Lokomotive und schon gar keine Fahrgäste. Sie war 1.249 Meter lang, überwand 170 Höhenmeter und hatte eine durchschnittliche Steigung von sagenhaften 16 Prozent. Man nannte sie ehrfürchtig: Die legendäre Nordbahn. Und wer sich auf ihr nach oben bewegte, tat dies nicht einfach als Läufer. Nein. Diese Menschen waren von einer besonderen Spezies. Sie nannten sich: BergSprinter. Allerdings gab es ein kleines Problem. Die BergSprinter hielten sich selbst ebenfalls für Fabelwesen. Und genau deshalb lebten auf der Nordbahn drei ganz besondere Gestalten, die den BergSprintern das Leben – und vor allem das Hinauflaufen – ein wenig  interessanter machten.

A1-Tiger

 

🐯 Der Nordbahn-Tiger


Als Erster erschien der Nordbahn-Tiger. Niemand wusste genau, wann er geboren worden war. Manche behaupteten, er sei eines Morgens aus einem besonders steilen Stück der Nordbahn herausgewachsen. Andere sagten, er habe sich aus einem Muskelkater entwickelt. Sicher war nur: Wenn ein  BergSprinter bei Kilometer – beziehungsweise Meter – 800 langsam anfing zu denken: „Also eigentlich könnte ich jetzt auch mal ein bisschen langsamer machen …“  dann tauchte plötzlich der Nordbahn-Tiger auf. Er fauchte: „LANGSAMER? AUF DER NORDBAHN? NIEMALS!“ Und schon machte der BergSprinter wieder einen Schritt nach oben. Der Tiger grinste. Denn er wusste: Der eigentliche Gegner war nicht die Steigung. Der eigentliche Gegner saß zwischen den beiden Ohren. 

 

 

A2-Falke

🦅 Der Nordbahn-Falke
 

Noch gefürchteter war der Nordbahn-Falke. Er kreiste hoch über dem Feldberg und konnte jeden BergSprinter von oben beobachten. Jeden! Vor allem diejenigen, die sich einredeten: „Ich bin eigentlich gar nicht so langsam.“ Der Falke stieß dann einen schrillen Schrei aus: „ICH HABE DICH GESEHEN!“ Und plötzlich wurde aus  einem gemütlichen Berglauf wieder ein Wettkampf. Der Nordbahn-Falke hatte nämlich eine besondere Fähigkeit: Er konnte die letzten 300 Meter doppelt so lang erscheinen lassen. Manche BergSprinter schworen sogar, dass die letzten 100 Meter manchmal mindestens 400 Meter lang seien. Der Falke behauptete natürlich,  damit nichts zu tun zu haben.

Unknown

🧚‍♀️ Und dann kam Nordbahn-ARAdame Jacqueline
 

Doch eines Tages erschien ein drittes Wesen auf der Nordbahn. Sie war weder Tiger noch Vogel. Sie war geheimnisvoll, elegant und vollkommen unberechenbar. Man nannte sie: Nordbahn-ARAdame Jacqueline. Niemand wusste genau, woher sie kam. Man munkelte, sie könne gleichzeitig die Zeit stoppen, die Steigung  berechnen, die Motivation eines BergSprinters einschätzen und mit einem einzigen Blick erkennen, wer gerade heimlich mit seinem inneren Schweinehund verhandelte.
Und dieser innere Schweinehund war auf der Nordbahn sowieso allgegenwärtig. Er saß auf der Schulter der BergSprinter und flüsterte: „Du hast doch heute schon  genug Sport gemacht.“ „170 Höhenmeter sind wirklich übertrieben.“ „16 Prozent? Das ist doch keine normale Straße mehr.“ „Und überhaupt: Wer hat eigentlich  behauptet, dass man unbedingt nach oben laufen muss?“ Doch dann kam Nordbahn-ARAdame Jacqueline. Sie stellte sich vor den Schweinehund, stemmte die  Hände in die Hüften und sagte: „Na, mein Kleiner. Immer noch hier?“ Der Schweinehund bekam große Augen. Denn vor Nordbahn-ARAdame Jacqueline hatte er  Angst. Und vor dem Nordbahn-Tiger sowieso. Und als dann auch noch der Nordbahn-Falke über ihm kreiste, wurde es ihm endgültig zu viel. Er verkroch sich tief in den Rucksack des BergSprinters.

🐷 Der innere Schweinehund auf der Flucht


„Komm raus!“, rief der BergSprinter. „Nein!“, quiekte der Schweinehund. „Wir müssen weiter.“ „Ich will aber nicht!“ „Wir sind schon bei 1.000 Metern.“ „Eben! Ich habe Höhenangst!“ „Du bist ein Schweinehund.“ „Ja. Aber auch Schweine haben Gefühle!“ In diesem Moment brüllte der Nordbahn-Tiger: „ROOOOAAAR!“ Der Schweinehund sprang aus dem Rucksack, rannte ein Stück talwärts und rief: „ICH BIN WEG!“ Doch der Nordbahn-Falke stürzte sich hinunter, packte ihn  am Kragen und setzte ihn wieder auf die Schulter des BergSprinters. „Du gehörst dazu“, sagte der Falke. „Leider“, murmelte der Schweinehund. 

 

🏃‍♂️ Die große Erkenntnis 


Und so ging es weiter. Die BergSprinter kämpften sich die 1.249 Meter hinauf. Der Nordbahn-Tiger brüllte. Der Nordbahn-Falke kreiste. ARAdame Jacqueline passte auf, 
dass niemand auf die Idee kam, die Nordbahn plötzlich rückwärts hinunterzulaufen. Und der innere Schweinehund jammerte. Doch irgendwann geschah etwas Merkwürdiges.
Die BergSprinter merkten: Sie waren selbst Fabelwesen. Denn wer freiwillig 1.249 Meter mit 170 Höhenmetern und durchschnittlich 16 Prozent Steigung hinaufläuft, kann 
schließlich kein ganz normaler Mensch sein. Das war die geheime Wahrheit der Nordbahn. Der Tiger wusste es. Der Falke wusste es. ARAdame Jacqueline wusste es. Und 
sogar der Schweinehund wusste es. Nur wollte er es nicht zugeben.

🐯🦅 Die große Nordbahn-Saga ganzheitlich betrachtet


 

Von Tigern, Falken, einer geheimnisvollen ARAdame und dem wohl frechsten Schweinehund des Taunus, 

 

oder die Philosophie des Ganzen, nicht ganz ernst gemeint!
 

Tief im Herzen des Feldbergmassivs, dort, wo der Taunus steil wird und normale Wanderer anfangen, nach einer Seilbahn zu fragen, liegt ein sagenumwobener Ort: 
Die Nordbahn. 1.249 Meter lang. 170 Höhenmeter. Durchschnittlich 16 Prozent Steigung. Eine Strecke, bei der selbst eine Straßenlaterne nach 500 Metern sagen würde:
„Ich glaube, ich stelle mich hier einfach hin.“ Doch einmal im Jahr – oder öfter – kommen sie. Die Auserwählten. Die Unerschrockenen. Diejenigen, die freiwillig bergauf laufen. Sie nennen sich: DIE BERGSPRINTER.

 

Kapitel 1: Die Selbstüberschätzung
 

Am Start stehen die BergSprinter. Einer schaut nach oben. Der zweite schaut ebenfalls nach oben. Der dritte schaut sehr lange nach oben. Dann sagt einer: „Sieht heute
eigentlich gar nicht so steil aus.“ Im selben Moment donnert es im Wald. ROOOOOOAAAAAR! Alle wissen: Der Nordbahn-Tiger ist erwacht. Er sitzt irgendwo zwischen 
den Bäumen, putzt sich die Tatzen und beobachtet die Läufer. „Sieht nicht steil aus?“, knurrt er. „Wartet nur ab.“


 

Kapitel 2: Der Schweinehund erscheint
 

Doch der Tiger ist nicht das größte Problem. Denn plötzlich kommt er. Ganz leise. Ganz harmlos. Mit kleinen Ohren, kurzem Ringelschwanz und einem ausgesprochen
überzeugenden Gesicht. Der innere Schweinehund. Er setzt sich auf die Schulter des BergSprinters und flüstert: „Du …“ „Ja?“ „Wir könnten doch einfach hierbleiben.“
„Warum?“ „Weil es hier unten schön ist.“ „Wir wollen aber nach oben.“ „Warum?“ „Weil da das Ziel ist.“ Der Schweinehund schaut nach oben. Sehr lange. Dann sagt er:
„Das ist doch kein Ziel. Das ist eine Drohung.“


Kapitel 3: Der Nordbahn-Falke greift ein

Plötzlich zieht ein Schatten über die Strecke. Der Nordbahn-Falke kommt. Er kreist über den BergSprintern und ruft: „AUFSTEHEN! ES GEHT LOS!“ Der Schweinehund 
bekommt Panik. „Oh nein! Nicht der Falke!“ „Warum hast du Angst vor dem Falken?“, fragt der BergSprinter. „Der sieht alles!“ „Was denn?“ „Wenn du langsamer wirst.“ 
„Das sieht doch jeder.“ „Nein! Der Falke sieht sogar, wenn du darüber nachdenkst, langsamer zu werden!“ Der BergSprinter muss lachen. Der Falke nicht. Er kreist 
noch eine Runde. Dann ruft er:„ICH HABE DICH GESEHEN!“ Der BergSprinter läuft schneller.


Kapitel 4: Nordbahn-ARAdame Jacqueline

Und dann erscheint sie. Niemand hört ihre Schritte. Niemand weiß, woher sie kommt. Aber plötzlich steht sie mitten auf der Nordbahn: Nordbahn-ARAdame Jacqueline.
Eine Mischung aus Zauberwesen, Rennrichterin, Bergfee und mentaler Hochleistungstrainerin. Sie schaut auf die Uhr. Dann auf den BergSprinter. Dann auf den Schweine-
hund. „Na?“ Der Schweinehund schweigt. „Was ist los? „Nichts.“ „Du hast doch gerade gesagt, dass du nicht mehr kannst.“ „Das war … äh … nur ein Vorschlag.“ Nordbahn-
ARAdame Jacqueline hebt eine Augenbraue. Der Schweinehund wird blass. „Wir laufen weiter“, sagt sie. „Wie weit?“, fragt der Schweinehund vorsichtig. „Bis oben.“ „Wie 
weit ist oben?“ Nordn+bahn-ARAdame Jacqueline lächelt. „170 Höhenmeter.“ Der Schweinehund kippt fast von der Schulter.


 

Kapitel 5: Die ersten 400 Meter

Die BergSprinter laufen. Der Tiger brüllt. Der Falke kreist. ARAdame Jacqueline beobachtet alles. Und der Schweinehund beginnt zu rechnen. „Wir sind jetzt schon 
400 Meter gelaufen.“ „Ja.“ „Das sind fast 32 Prozent der Strecke.“ „Richtig.“ „Dann müssten wir doch eigentlich schon fast oben sein.“ „Nein.“ „Warum nicht?“ „Weil 
noch 849 Meter fehlen.“ Der Schweinehund schweigt. Dann sagt er: „Ich hasse Mathematik.“


 

Kapitel 6: Die große Schweinehund-Verschwörung
 

Bei ungefähr der Hälfte der Strecke startet der Schweinehund seinen letzten großen Angriff. „Hör mal“, sagt er. „Ja?“ „Wir könnten doch so tun, als hätten wir Seiten-
stechen.“ „Habe ich aber nicht.“ „Dann eben Knieschmerzen.“ „Auch nicht.“ „Schwindel?“ „Nein.“ „Asthma?“ „Nein.“ „Plötzlicher Geburtstag?“ „Was?“ „Man muss doch 
irgendwann mal feiern!“ Da erscheint der Nordbahn-Tiger direkt neben ihm. „HAST DU ETWAS GESAGT?“ Der Schweinehund erstarrt. „Nein.“ „Sicher?“ „Ganz sicher.“
 „Gut.“ Der Tiger verschwindet wieder. Der Schweinehund flüstert: „Ich kündige.“


Kapitel 7: Die letzten 300 Meter
 

Jetzt wird es ernst. Die Beine werden schwer. Der Atem wird schneller. Die 16 Prozent Steigung fühlen sich plötzlich an wie 160 Prozent. Der BergSprinter denkt: 
„Warum mache ich das eigentlich?“ Und genau in diesem Augenblick landet der Nordbahn-Falke auf einem Baum. Er schaut hinunter. Ganz ruhig. Dann sagt er:
„Weil du ein BergSprinter bist.“ Der BergSprinter schaut nach oben. ARAdame Jacqueline nickt. Der Tiger brüllt. Und sogar der Schweinehund richtet sich auf. 
„Na gut“, sagt er. „Dann laufen wir eben.“


Kapitel 8: Das Ziel
 

Noch 100 Meter. Noch 50. Noch 20. Noch 10. Der Schweinehund beginnt plötzlich selbst zu feuern: „KOMM! LOS! WEITER! WEITER!“ Der BergSprinter schaut erstaunt.
„Was ist denn mit dir passiert?“ „Ich habe keine Lust, vom Tiger gefressen zu werden.“ „Aha.“ „Und außerdem will ich wissen, ob wir es schaffen.“ Die letzten Meter. 
Dann: ZIEL! Der BergSprinter bleibt stehen. 170 Höhenmeter geschafft. 1.249 Meter Nordbahn geschafft. Und der Schweinehund? Der sitzt keuchend auf der Schulter.
Der Nordbahn-Tiger legt sich zufrieden ins Gras. Der Nordbahn-Falke landet auf einem Felsen. Und Nordbahn-ARAdame Jacqueline schaut auf die Uhr. Dann sagt 
sie: „Gar nicht schlecht.“ Der BergSprinter lächelt. „Danke.“ Nordbahn-ARAdame Jacqueline dreht sich um. „Bis zum nächsten Mal.“ Der BergSprinter erschrickt. „WAS?
Schon wieder?“


Die geheime Wahrheit der Nordbahn
 

Seit diesem Tag wissen die drei Fabelwesen etwas, das kein Wissenschaftler erklären kann: Die BergSprinter sind tatsächlich selbst Fabelwesen. Sie haben nur einen menschlichen Körper angenommen. Und ihr innerer Schweinehund? Der ist ihr ständiger Begleiter. Er wird bei jedem Rennen mitgebracht. Er beschwert sich. Er jammert. Er verhandelt. Er versucht zu fliehen. Aber am Ende läuft er doch mit. Denn tief in seinem kleinen Schweineherzen weiß er: Die Nordbahn gehört den BergSprintern.  Und wenn irgendwo im Feldbergmassiv plötzlich ein Tiger brüllt, ein Falke kreist und eine geheimnisvolle ARAdame Jacqueline auftaucht, dann weiß jeder: Es ist wieder Nordbahn-Zeit! Und irgendwo am Start sitzt bereits der Schweinehund und sagt: „Ich komme ja mit. Aber ich möchte ausdrücklich festhalten, dass ich dagegen war.“


😂🐯🦅🐷🏃‍♂️

ENDE – oder besser gesagt: BIS ZUM NÄCHSTEN START!